Dichte schaffen

Stossrichtung: Die angestrebte Verdichtung erfolgt gezielt und qualitätsvoll.

In der Stadt Chur ist die Altstadt mit Zentrum einer der beliebtesten und belebtesten Orte. Nicht zuletzt weil es das dichteste Gebiet in der ganzen Stadt ist. Nirgends sonst wohnen und arbeiten so viel Leute auf kleinstem Raum. Natürlich trägt nicht nur der hohe Geschossflächenanteil in geschlossener Bauweise zur urbanen Qualität bei, sondern auch die historisch gewachsenen und identitätsstiftenden Bauten, Gassen, Plätze und öffentlichen Freiräume.
Verdichtete Gebiete und Quartiere werden unter Berücksichtigung der bestehenden Nutzungen und Qualitäten nachhaltig ausformuliert.

Die Innenentwicklung hat wesentliche Einflüsse auf die Bevölkerung, da sie oftmals einen unmittelbaren Eingriff ins Wohnumfeld darstellt. Nebst dem Einbezug und der Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern ist die Partizipation und Mitwirkung der Bevölkerung darum ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei Verdichtungsprojekten und Umstrukturierungen.

Planungsprozesse werden partizipativ ausgestaltet und auf eine hohe Qualität ausgerichtet
Planerische Massnahmen werden mit Vorgaben zum minimalen Ausbaugrad und unter Sicherstellung der Baulandverfügbarkeit vollzogen

Die Siedlungsentwicklung wird in der folgenden Priorisierung angegangen:

1. Vorhandene Reserven entwickeln

  • Die Baulandmobilisierung wird beispielsweise durch eine aktive Bodenpolititk gefördert und weitere Anreize zur Überbauung der Gebiete werden geschaffen.
  • Die notwendige Planungsschritte werden vorangetrieben.

2. Verdichtung von Gebieten

  • Potentielle Verdichtungsgebiete werden gezielt auf ihre Eignung geprüft.
  • In der rollenden Planung der Stadtentwicklung wird eine situative Interessenabwägung vorgenommen.

3. Siedlung erweitern

  • Die Qualitätssicherung wird durch Anreize im Planungsprozess sichergestellt.
Link zur Aufnahme der Infoveranstaltung Weitere Informationen finden Sie im STEK-Bericht: Bericht Stadtentwicklungskonzept und Übersichtsplan als PDF-Download