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Das Stadtentwicklungskonzept 2050 (STEK)

Anlass und Absicht

Warum ein Stadtentwicklungskonzept
Die Anpassungen in der Raumplanungsgesetzgebung auf Stufe Bund und Kanton führen zu erhöhten Anforderungen an die Art der Durchführung von Ortsplanungen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen und der Entwicklungsabsichten für die anstehenden Generationenprojekte der Stadt, wird die angestrebte Entwicklung von Chur im Stadtentwicklungskonzept 2050 (STEK) definiert. Dieses dient ergänzend zu den überörtlichen Richtplänen als Leitplanke für die Stadtentwicklung der nächsten 20 - 25 Jahre und bildet die Basis für die Grundordnung mit den Elementen Baugesetz, Zonenplan, Generellem Gestaltungsplan und Generellem Erschliessungsplan.

ZENTRALE ZIELSETZUNGEN
Die künftigen Herausforderungen und Chancen werden angepackt. Chur positioniert sich als urbaner Raum und attraktive Stadt mit Zentrumsfunktion. Die Stadtentwicklung leistet dazu mit folgenden zehn Zielsetzungen ihren Beitrag:

  1. Siedlungsstruktur und Landschaftsräume werden gezielt qualitativ weiterentwickelt und schaffen Lebensqualität und Identität.
  2. Die «neuen» Ortsteile Maladers und Haldenstein werden behutsam in das räumliche Gefüge der Stadt integriert.
  3. Die urbane Qualität der Stadt und das wirtschaftliche Zentrum werden gestärkt.
  4. Planungsprozesse werden partizipativ gestaltet und die Betroffenen werden aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden.
  5. Die Bereiche Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Mobilität werden vielfältig und attraktiv ausgestaltet.
  6. Die Stadt Chur profitiert auch künftig von einem jährlichen moderaten Bevölkerungswachstum von 0.75 bis 1.25 %.
  7. Bedeutende Areale für die künftige räumliche Entwicklung der Stadt werden als Entwicklungsschwerpunkte rechtzeitig und geordnet ausgearbeitet.
  8. Die Siedlungsentwicklung zwischen Chur und den Nachbargemeinden wird abgestimmt und die überkommunale und regionale Zusammenarbeit werden gestärkt.
  9. Die Entwicklung der Stadt erfolgt nach den Prinzipien der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit.
  10. Das touristische Potenzial der Stadt wird mittels grossräumiger Vernetzung der Angebote ausgeschöpft.

Diese Zielsetzungen bilden die Grundlage für die themenspezifischen Stossrichtungen und Handlungsfelder.

Weitere Informationen finden Sie im STEK-Bericht: Bericht Stadtentwicklungskonzept und Übersichtsplan als PDF-Download